Klettern in der Schule: Sicherungsvarianten

Für den Besuch der Kletterhalle mit einer Schulkasse ergeben sich folgende Varianten, um die Sicherheit der Schüler gewährleisten zu können. Die Sicherheitshinweise sind ebenfalls zu beachten.

 

Variante 1a: Die Lehrperson ist ausgebildet, klettert regelmässig im Kraftreaktor und sichert Schüler selbst:

- Lehrperson unterschreibt eine Verantwortungserklärung und ist selbständig, trägt die volle Verantwortung

- Max. 8–10 Schüler pro Sicherungsperson

- Restliche Schüler sind im Boulderbereich, müssen aber beaufsichtigt werden (zweite erwachsene Person)

 

Variante 1b: Die Lehrperson ist ausgebildet, klettert regelmässig im Kraftreaktor, zieht aber einen Animator der Kletterhalle bei:

- Absprache mit Hallenpersonal

- Animator trägt Verantwortung 

- Alle Schüler sind betreut

 

Variante 2a: Die Lehrperson ist nicht ausgebildet oder traut sich die Verantwortung nicht zu:

- bucht 2–3 Animatoren der Kletterhalle

- Animatoren tragen Verantwortung

 

Variante 2b: Die Lehrperson ist nicht ausgebildet oder traut sich die Verantwortung nicht zu:

- bucht 1 Animator der Kletterhalle

- betreut den Rest der Klasse im Boulderraum

 

Vorbereitung:

- Anmeldung: 1–2 Wochen im Voraus; mit Betreuung durch Animator noch früher. Kosten mit Hallenpersonal besprechen

- Die Schüler nehmen Turnschuhe und Sportkleidung mit

 

 

Sicherheitshinweise:

- Es wird ausschliesslich im Toprope (Seilsicherung von oben) geklettert

- Es sichern ausschliesslich Erwachsene und ausgebildete Personen (Ausnahmen werden nur vom Hallenpersonal genehmigt)

- Bei Unsicherheiten ist sofort das Hallenpersonal beizuziehen

- Arbeitet die Klasse selbständig (ohne Animator), trägt die Lehrperson die volle Verantwortung

- Den Anweisungen des Hallenpersonals ist Folge zu leisten

- Im Boulderraum sind die Schüler beaufsichtigt, haben klare Aufträge und sind sich der Gefahren bewusst (Sturz aus der Höhe, Aufeinanderstürzen)

 

Kinder sichern Kinder - Bei einem einmaligen Hallenbesuch nicht möglich!

Kinder können sich weniger lang konzentrieren. Sie müssen auch die Möglichkeit haben, Fehler zu machen – im Klettern aber kann gerade das fatale Folgen haben. Deshalb sind folgende Vorsichtsmassnahmen und Vorbereitungen zu treffen:

- Schüler erlernen das Sicherungshandwerk im Rahmen einer Projektwoche (Oberstufe, Kanti, Berufsschule) oder eines Klassenprojekts

- Vor jedem Losklettern kontrolliert die Lehrperson sämtliche Knoten und Klettergurte (Partnercheck)

- Es wird ausschliesslich mit dem Back-up-Prinzip gearbeitet (zusätliche Person hält Sicherungsseil) oder die Lerhperson hält selbst zusätzliche alle Sicherungsseile in der Hand (aber max. drei Seile gleichzeitig)

- Es wird ausschliesslich im Toprope geklettert (Ausnahmen werden durch das Hallenpersonal genehmigt)

 

 

Die Hinweis sind auch als pdf verfügbar: Hier klicken

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: Zum Kontaktformular

 

 

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